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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 31. Januar 2014

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Bundesregierung sagt Jein zu Genmais

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

 Bundestagdie Große Koalition setzt das schwarz-gelbe "Jein" zur Gentechnik fort und lässt so zu, dass die genmanipulierte Maissorte 1507 der Firma Pioneer auf die europäischen Äcker kommt.

Am 11. Februar soll der europäische Ministerrat über die Zulassung der neuen Maissorte sprechen. Der Mais ist gentechnisch so verändert, dass er ein Insektengift produziert und gegen das Totalherbizid Glufosinat resistent ist. Die EU-Kommission und die keineswegs unabhängige Aufsichtsbehörde EFSA wollen den Mais zulassen, obwohl Glufosinat in der EU ab 2017 nicht mehr genutzt werden darf, weil es fruchtbarkeitsschädigend und krebserregend ist.

Ein klares "Nein" der deutschen Bundesregierung im Ministerrat würde die Zulassung der Maissorte verhindern. Laut Umweltministerin Hendricks wird sich Deutschland in Brüssel "kraftvoll enthalten". Da ohne Deutschland aber keine Mehrheit im Rat zusammenkommt, fällt die Zuständigkeit so an die Kommission, die immer "Ja" zur Gentechnik sagt. Die Entscheidung der Koalition, im Ministerrat nicht mit "Nein" zu stimmen, kommt daher einem "Ja" zur Gentechnik gleich. Damit tritt die Bundesregierung in die Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen, die die Zulassung zahlreicher Genpflanzen in der EU zu verantworten haben.


Gentechnik braucht mehr Gift

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Gen-LuegenGentechnik in der Landwirtschaft bringt keine wirtschaftlichen Vorteile, sondern führt sogar zu Ertragseinbußen bei gleichbleibend hohem Pestizideinsatz. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie. Darin wird belegt, dass ein zunächst erhöhter Ernteertrag bereits nach wenigen Jahren wieder absinkt. Der Einsatz von Pestiziden hingegen steigt weiter an. Die Folge sind sogenannte „Superunkräuter“, die resistent gegen großflächig angewendete Herbizide wie Glyphosat sind. Doch die Chemieindustrie holt bereits zum nächsten Schlag aus: genmanipulierte Pflanzen, die gegen mehrere Gifte gleichzeitig resistent sind – so wie zum Beispiel die Weiterentwicklung des Mais SmartStax+ von Monsanto und DowAgroSciences, der gegen vier Pestizide resistent ist und selbst sechs Insektizide produziert.

Das Umweltinstitut München weist schon seit langem darauf hin, dass lediglich multinationale Konzerne von der umstrittenen Technologie profitieren.

Um die Markteinführung genmanipulierter Lebensmittel durch die Hintertür zu verhindern, setzen wir uns für einen Stopp des Freihandelsabkommens mit den USA ein. Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an unserer Onlineaktion!



Umweltministerin will kein Fracking, aber Probebohrungen

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FrackingBundesumweltministerin Hendricks hat sich in einem Interview mit dem SPIEGEL gegen die gefährliche Erdgasfördertechnik Fracking ausgesprochen. Dem Einsatz von Chemikalien im Boden will die Große Koalition demnach nicht zustimmen. Im Interview stellte die Umweltministerin fest, dass im dichtbesiedelten Deutschland ein Boom mit Verhältnissen wie in den USA sowieso ausgeschlossen sei.

Leider konnte Frau Hendricks sich aber nicht zu einem klaren „Nein“ zu Fracking durchringen. Ihr Kommentar auf die Frage, ob es mit Schwarz-Rot kein Fracking geben werde: „Mehr als wissenschaftlich fundierte Probebohrungen kann es nicht geben“. Frau Hendricks, wenn Fracking in Deutschland keine Rolle spielen soll, wozu brauchen wir dann noch Probebohrungen?

Mehr zu den Gefahren der unkonventionellen Erdgasförderung finden Sie in unserer Fracking-Infokampagne.


Gewinnerin der Hotelverlosung steht fest

Landhotel zur Scheune

Landhotel zur Scheune

Die Gewinnerin unserer großen Weihnachtsverlosung steht fest: Anja R. aus Unterföhring kann sich auf vier Übernachtungen im Landhotel "Zur Scheune" im Nationalpark Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte freuen.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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