Agenda 21 - so heißt das Aktionsprogramm, dass 179 Länder auf der Weltkonferenz für Klima und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet haben.

Dieses Programm soll Entwicklung nachhaltig sichern, d.h. der Ausbeutung der Ressourcen entgegenwirken, damit auch nachfolgende Generationen noch eine lebenswerte Umwelt auf dem Planeten Erde vorfinden.

Die Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sind dabei untrennbar ineinander verwoben - sie müssen zur Lösung der weltweiten Probleme gleichwertig berücksichtigt werden. Ein solch erdumspannendes Handlungskonzept ist nur machbar, wenn es in den kleinstmöglichen gesellschaftlichen Gemeinschaften umgesetzt werden kann. Es muss den vielschichtigen Interessen in den verschiedenen Staaten und langwierigen Entwicklungsprozessen Rechnung tragen. Auf weltweiter, globaler Ebene und auf lokaler, kommunaler bedarf es dafür vieler Akteure und Bündnisse. Gemeinsames Ziel aller ist es, der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken und eine sozial gerechte Verteilung weltweit zu erreichen.

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