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Energiewende

Informationen zur EEG-Umlage

Was ist die EEG-Umlage?

Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen über die EEG-Umlage die Kosten für die Energiewende, konkret also die Förderkosten für erneuerbare Energiequellen, auf die Stromverbraucher umgelegt werden. Die Höhe dieser Umlage ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ausgaben für die Förderung und den Einnahmen, die bei der Verwertung des erneuerbaren Stroms entstehen. Im Jahr 2014 liegt die Umlagehöhe bei 6,24 Cent pro Kilowattstunde.

Anstieg seit 2010


Bei der Debatte um den Anstieg der EEG-Umlage lohnt sich ein Blick zurück. Auffällig ist vor allem, dass die Umlage seit Einführung des EEGs im Jahr 2000 bis einschließlich 2009 nur moderat auf 1,31 Cent pro Kilowattstunde geklettert ist. In der Amtszeit der schwarz-gelben Bundesregierung von 2009 bis 2013 entwickelte sich die Umlage dann sprunghaft nach oben.

Der Grund hierfür ist vor allem, dass die Bundesregierung durch neue Regelungen im EEG und in entsprechenden Verordnungen dafür gesorgt hat, dass die Umlage unnötig aufgebläht wurde. Die Bilanz: Im Vergleich zu 2009 hat sich die EEG-Umlage mittlerweile fast verfünffacht (siehe Abb. 1).

Wie setzt sich die EEG-Umlage zusammen?


Die "AG Energiebilanzen" hat gemeldet, dass die eingespeiste Menge an Photovoltaik- und Windstrom im ersten Halbjahr 2013 erstmals gesunken sei, weil der Ausbau zurückging und es weniger Wind und Sonne gab. Wenn die Ökostromproduktion sinkt und die Umlage steigt, dann zahlen die privaten Verbraucher offenbar nicht mehr allein für den Ausbau der Erneuerbaren, sondern auch für sachfremde Faktoren. Wir haben die Zusammensetzung der Umlage zusammengestellt.



Photovoltaik-Anlage

© Erwin Wodicka / Fotolia.com

Das EEG wurde immer wieder geändert und ist mittlerweile in weiten Teilen zum Flickwerk geworden. Die aktuelle Fassung umfasst 66 Paragraphen. Viele davon sind bürokratisch, unlogisch, inkonsequent oder aus anderen Gründen nicht effektiv.

Die Bundesregierung möchte das EEG reformieren, stellt dabei aber genau die falschen Weichen. Die Energiewende braucht ein starkes EEG, verlässliche Rahmenbedingungen und Investitionssicherheit - auch wenn sicher ein gewisser "Renovierungsbedarf" besteht.

Stand: Februar 2014

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