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Energie und Klima

Fracking

Fracking - Abgeschlossene Aktionen
Bei der Unterschriftenübergabe an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Bei der Unterschriftenübergabe an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

In den vergangenen Jahren hat sich das Umweltinstitut stark gegen Fracking engagiert und mit zahlreichen Aktionen für ein generelles Fracking-Verbot gekämpft.

Hier finden Sie einige abgeschlossene Aktionen aus dem Themenbereich Fracking:

  • Mit der Unterschriftenaktion "Fracking verbieten" sammelten wir von 2012 bis 2014 insgesamt über 160.000 Unterschriften für ein gesetzlich festgelegtes absolutes Fracking-Verbot. Zusammen mit einigen verbündeten Organisationen, die ebenfalls Unterschriften gesammelt hatten, haben wir diese kurz nach der Veröffentlichung der Eckpunkte für einen Fracking-Gesetzesentwurf der Großen Koalition im September 2014 an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben.

  • Im Mai 2015, kurz nach der 1. Lesung des Fracking-Gesetzespakets im Bundestag, starteten wir eine Telefonaktion, in deren Rahmen die Mitmachenden ihre Wahlkreisabgeordneten anrufen und anhand eines Gesprächsleitfadens von der Notwendigkeit eines generellen Fracking-Verbots überzeugen konnten.

  • Im Juni 2015 wurde eine Umfrage veröffentlicht, nach der die Mehrheit der WählerInnen von CDU/CSU und SPD sich für ein generelles Fracking-Verbot aussprachen. Dennoch argumentierte die Große Koalition gegen ein solches Verbot. Daraufhin organisierten wir eine spontane Reaktion in den sozialen Netzwerken.

  • Zweimal stand Fracking zur Abstimmung auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestags. Anlässlich des ersten Termins am 3. Juli 2015 starteten wir einen "Fracking-Endspurt", bei dem die TeilnehmerInnen ihre Wahlkreisabgeordneten per Email aufforderten, dem Fracking-Ermöglichungsgesetz nicht zuzustimmen. Mit Erfolg: Wegen des großen Widerstands gegen das Gesetzespaket, auch innerhalb der Großen Koalition, wurde die Abstimmung kurzfristig abgesagt. Ein Jahr später wurde die Entscheidung über die neuen Regelungen erneut auf die Tagesordnung gehoben - mit nur drei Tagen Vorlauf und mitten während der EM, am Tag der Brexit-Entscheidung. Daraufhin aktivierten wir unseren "Endspurt" erneut.

Was ist Fracking?

Durch Fracking werden in Gestein eingeschlossene unkonventionelle Gasvorkommen wie Tight Gas, Kohleflözgas und Schiefergas erschlossen. Um dieses Gas zu fördern, muss das Gestein aufgebrochen werden. Dies geschieht, indem man mit Sand und Chemikalien versetztes Wasser über ein Bohrloch in den Untergrund presst. Der Wasserdruck erzeugt Risse und Kanäle im Gestein. Wenn die Flüssigkeit wieder abgepumpt wird, kann das Erdgas durch die Risse entweichen. Förderung von Tight Gas mit Hilfe von Fracking gibt es in Deutschland bereits, die noch umweltschädlichere und risikoreichere Förderung von Schiefergas soll möglicherweise bald gesetzlich erlaubt werden.

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