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Ausgezwitschert

Was wir für die Vögel tun können

Ein Vogelparadies im eigenen Garten
Eine Rauchschwalbe im Flug

Eine Rauchschwalbe im Flug. Auch sie steht auf der Roten Liste (Kategorie 3 - gefährdet). Photo: Thermos (Wikipedia)

Wer einen eigenen Garten hat, kann einiges tun, um dort einen Lebensraum für Vögel zu schaffen. Auch Bienen und andere Insekten freuen sich über einen naturnahen Garten und finden dort Nahrung. Manche Vögel leben sogar gerne in der Nähe von Menschen. Sie werden Kulturfolger genannt. Auch unter ihnen sind einige gefährdet. So nisten Rauchschwalben gerne an oder in Gebäuden. Wo sie nicht toleriert werden geht auch ihnen der Lebensraum verloren.

Allerdings können wir in Gärten nur etwas für Vögel tun, die sich dort überhaupt wohlfühlen. Doch besonders stark gefährdet sind Arten, die in Agrarlandschaften vorkommen. Es wird nicht möglich sein, einen Garten so zu gestalten, dass ein Brachvogel oder ein Rebhuhn dort brütet - allein schon, weil diese Tiere sehr scheu sind.

 

 

Gemeinsam sind wir stark
Das europäische Biosiegel. Sterne in Form eines Blattes auf grünem Grund.

Eindeutig und europaweit einfach zu erkennen: Das Biosiegel.

Die wichtigsten Gründe für das Vogelsterben liegen in einer industrialisierten Landwirtschaft und der immer intensiveren Nutzung des Landes. Auch wer selbst keinen Grund besitzt und Landwirtschaft betreibt, hat Einfluss darauf, wie in seiner Umgebung Landwirtschaft betrieben wird.

Als Verbraucherinnen und Verbraucher können wir uns beim Einkaufen entscheiden, Bio-Lebensmittel zu kaufen, die ohne Pestizide und synthetischen Dünger hergestellt wurden. Die Artenvielfalt auf Flächen, die nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet werden, ist nachweislich höher als auf konventionellen Flächen. Wer zudem auf Regionalität achtet, ermöglicht nicht nur Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern aus der Region ein auskommen, sondern verringert auch die Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens auf andere Gegenden der Welt, in denen zum Beispiel Regenwald verschwindet, um Palmöl oder Tierfutter anzubauen.

Als Bürgerinnen und Bürger können wir in der Demokratie mit beeinflussen, welche Gesetze gelten. An welche Regeln sich landwirtschaftliche Betriebe halten müssen, wofür sie Subventionen bekommen, worauf bei der Zulassung von Chemikalien geachtet wird, bestimmen Parlamente, die wir gewählt haben. Doch alle paar Jahre zur Wahl gehen, reicht nicht. Denn die Lobby der chemischen Industrie arbeitet das ganze Jahr.

Um die Artenvielfalt zu erhalten, müssen wir der Politik genau auf die Finger schauen. Gehen Sie demonstrieren, unterschreiben Sie Petitionen, machen Sie bei kommunalen Bürgerbegehren und Europäischen Bürerinitiativen für Umweltschutz mit, schreiben Sie Leserbriefe an Zeitungen und E-Mails an Abgeordnete und informieren Sie Ihr Umfeld über politische Zusammenhänge und ihre Macht als BürgerInnen und VerbraucherInnen. Als Umweltinstitut München unterstützen wie Sie dabei mit Informationen und Aktionen - unterstützen Sie uns in unserer Arbeit als Gegenlobby.

Mai 2017
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