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Eine solidarische Landwirtschaft für München

Das Kartoffelkombinat

Kartoffelkombinat

© Kartoffelkombinat

Seit dem Frühjahr 2016 bietet das Umweltinstitut München e. V. Ausflüge zu der Solidarischen Landwirtschaft Kartoffelkombinat an. Die landwirtschaftlichen Flächen, auf denen das Kartoffelkombinat hauptsächlich sein Obst und Gemüse anbaut, gehören zu der Naturlandgärtnerei des Franziskuswerks in Schönbrunn, 30 km nördlich von München. Die Gärtnerei ist von der S-Bahnhaltestelle Röhrmoos (S2) mit einem halbstündigen Fußmarsch gut zu erreichen. Die Gärtnerei bietet den Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Umfeld, um den Ökolandbau näher kennenzulernen. Zwei Gewächshäuser, zwei Hektar Ackerflächen, ein wunderschöner alter Obstbaumbestand, Beerensträucher, Hecken und Weiden laden zum Entdecken ein.

Die Gärtnerin und ausgebildete Umweltpädagogin Maria Anna Braunschmidt führt die Gruppen über die Gärtnerei und zeigt ihnen die Feldfrüchte und Kräuter, die dort angebaut werden. Je nach Jahreszeit werden Aktionen, wie zum Beispiel Äpfel ernten und Saft pressen, Getreide dreschen und mahlen oder den Boden und seine Lebewesen erkunden, angeboten. Das Besondere an den Führungen ist, dass in der Gestaltung des Programms auch Gärtnereibeschäftigte mit Behinderung einbezogen sind.

Kartoffelkombinat

© Kartoffelkombinat

Neben dem ökologischen Anbau von Obst und Gemüse lernen die Kinder und Jugendlichen auch, was Solidarische Landwirtschaft bedeutet. Das Kartoffelkombinat besteht derzeit aus etwa 800 Münchner Haushalten, die wissen wollen, wo und wie das Gemüse angebaut wird, das sie Woche für Woche konsumieren. Und so haben sich diese Haushalte zu einer Genossenschaft, einem professionell arbeitenden Sozialunternehmen, zusammengeschlossen und kümmern sich mit angestellten Mitarbeitern und Gärtnern sowie mit Hilfe von viel freiwilligem Engagement der Mitgliedsfamilien selbst um den Anbau, das Packen und die Verteilung ihres Gemüses. Es geht den Menschen im Kartoffelkombinat v.a. auch um eine faire Entlohnung aller am System Beteiligten und um den Aufbau und langfristigen Erhalt einer selbstverwalteten, gemeinwohlorientierten und regionalen Versorgungsstruktur. Damit macht sich das Kartoffelkombinat zunehmend unabhängig von industriellen Agrarstrukturen und bestimmt selbst, was und wie angebaut wird.

Schüler bei der Apfelernte und -verarbeitung
Infomaterial
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