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Agrarindustrie? Braucht kein Schwein!

Schweinemast

Einkalkuliertes Leid
Ein Schwein mit verletzter Schnauze

Ein Schwein mit verletzter Schnauze.
© Antje Lindert-Rottke / Fotolia

Die Industrialisierung der Schweinehaltung läuft parallel mit einer zunehmenden Spezialisierung der Betriebe. Die Zucht und Haltung der Muttersauen, die Aufzucht der Jungtiere und die Mast finden in verschiedenen Ställen, oft auch in verschiedenen Betrieben statt. Die Schweine müssen sich dieser Spezialisierung anpassen und sehen Tiertransporter entsprechend oft von innen. Damit sie so schnell wie möglich so viel wie möglich Gewicht zulegen, werden sie mit Getreide und Sojaschrot gefüttert, wobei häufig Gentech-Soja aus Südamerika zum Einsatz kommt.

Die Sauen sind höchgezüchtet, um möglichst viele Ferkel zu werfen. Doch für die Betriebe, die die Sauen halten, ist ein gewisser Verlust betriebswirtschaftlich bereits einkalkuliert. Wenn eine Sau zum Beispiel mehr Ferkel wirft, als sie Zitzen hat, werden die schwachen Ferkel einfach aussortiert. Wenige Tage nach der Geburt werden die männlichen Ferkel kastriert. Da eine Betäubung etwas kostet und die Kastration ohne Betäubung legal ist, findet das bei vollem Bewusstsein statt. 

Krank und gestresst

Für die ausgewachsenen Schweine sind 0,75m² Platz pro Schwein vorgeschrieben. Die Schweine werden zur Mast meist in Gruppen gehalten. Durch die Enge und Langeweile werden sie psychisch krank. Damit sie sich nicht aus Stress und Langeweile heraus gegenseitig verletzen, werden ihre Zähne geschliffen und die Ringelschwänze gekappt.

Die Schweine leben in modernen Ställen auf einem Boden, der Spalten hat, durch die ihr Urin abfließen kann. Mit den Füßen pressen die Schweine auch ihren Kot durch die Spalten. Der Spaltenboden aber verletzt ihre Füße und der ständige Kontakt zu den eigenen Ausscheidungen ist eine Gefahr für ihre Gesundheit.

Im Schlachthof werden Schweine entweder mit CO2 oder mit einem Elektroschock betäubt. Doch beide Methoden funktionieren nicht immer und die ArbeiterInnen haben nicht die Zeit und Möglichkeit, Fehler zu korrigieren. So kommt es immer wieder vor, dass Schweine ohne Betäubung geschlachtet werden.

Dezember 2015
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