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Atomwaffen abschaffen!

DENK-mal-VÖLKERRECHT
Aktion Völkerrecht

Eine gelungene Facette des Einmischens ist das Denk-mal-Völkerrecht. Die Aktion wurde im Februar 2003 im Angesicht des drohenden Irakkrieges von Schulsprechern von neun Heidelberger Schulen gegründet und wird seitdem von deren Schülerinnen und Schülern getragen.

Das Denk-mal-Völkerrecht ist ein symbolischer Schutzwall für das Völkerrecht – und zum Völkerrecht gehört die Abschaffung von Atomwaffen. Je ein kleiner hölzerner Baustein, beschriftet mit Namen und Wohnort eines Unterzeichners, manifestiert stellvertretend für je einen Unterzeichner eines vorverfassten offenen Briefes dessen öffentliche Willenserklärung. Die Aktion kann über Internet unterstützt werden (www.aktion-voelkerrecht.de).

Etwa 55 500 dieser Hölzer, beschriftet mit Name und Wohnort des Unterzeichners, gibt es mittlerweile weltweit an verschiedenen Standorten. Aneinander gereiht auf Stäben, bilden sie symbolische Schutzwälle. Inzwischen ist der Schutzwall rund 222 m lang. Die Teilstücke aus aller Welt werden im Mai 2005 begleitend zur Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York zusammengeführt und bei einem Friedensfest als DENK-mal-VÖLKERRECHT aufgebaut. Sie manifestieren für die Dauer der Konferenz den Willen der Menschen für eine atomwaffenfreie Welt.

Mayors for Peace
atomwaffenfrei bis 2020 initiative

Auch diese Aktion ist ein aufmunterndes Zeichen: Mehr als 700 Bürgermeister in 108 Ländern setzen sich für die Abschaffung aller Atomwaffen ein. Allein in Deutschland sind über 200 Städte und Gemeinden Mitglieder. Auch München ist dabei und will sich dafür einsetzen, alle Atomwaffen bis zum Jahr 2020 abzurüsten. Der Stadtrat beschloss im Januar 2005 einstimmig, der internationalen Organisation „Mayors for Peace“ beizutreten.

In Deutschland werden die Mayors for Peace durch die Graswurzel-Kampagne „auf keinem Auge blind! – Atomwaffenfrei bis 2020“ unterstützt (www.atomwaffenfrei.de). „Atomwaffenfrei bis 2020“ ist eine internationale Kampagne von Nichtregierungsorganisationen mit dem Appell an die Staatengemeinschaft, endlich Verhandlungen über ein weltweites Verbot von Atomwaffen aufzunehmen und alle Atomwaffenarsenale bis zum Jahr 2020 vollständig abzurüsten.

Mayors for Peace wurde 1982 von den Bürgermeistern von Hiroshima und Nagasaki gegründet, um die Solidarität und Kooperation zwischen den Städten zu fördern, mit dem Ziel, den gemeinsamen internationalen Willen zur Schaffung einer friedlichen Welt ohne Nuklearwaffen zu wecken. Bürgermeister aus aller Welt sollen eindringlich aufgefordert werden, in ihren eigenen Städten Veranstaltungen zu fördern, die der Öffentlichkeit die nukleare Bedrohung und den 60. Jahrestag der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki stärker ins Bewusstsein bringen.

Die Forderungen lauten:
  1. Die Kernwaffenstaaten und die de-facto-Kernwaffenstaaten einschließlich der Länder, die nicht NVV-Parteien sind, sollen sofort alle Entwicklungsprogramme für Nuklearwaffen einstellen und unverzüglich das Umfassende Nukleare Teststoppabkommen in Kraft setzen.
  2. Die Signaturstaaten sollen auf der Überprüfungskonferenz für den NVV 2005 kurz vor dem 60. Jahrestag der Atombombenangriffe den Weg zu einer atomwaffenfreien Welt ebnen und die Verpflichtung eingehen, dieses Ziel bis 2020 zu erreichen.
Rede von Christina Hacker

Christina Hacker sprach auf der Kundgebung des Ostermarsch 2011 in München über die Problematik der zivil-militärischen Verflechtung der Atomkraft.
(PDF der Rede)

 

 

 

 

Umweltnachrichten, Ausgabe 101/ Mai 2005
Infomaterial
1 / n

Strahlende Zukunft?
Schrottmeiler, Neubauprojekte und Subventionen: Ein Überblick über die Atomkraft in Europa

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AKW - Kein Klimaretter
Ein Festhalten an der Atomkraft beschleunigt die Klimakatastrophe nur, anstatt sie aufzuhalten.

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Hand in Hand -
Die zivile Atomstromproduktion liefert wichtige Elemente für den Waffenbau.

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In Wahrheit ist alles gelogen.
Die Lügen der Atomlobby -
Lügen und Tatsachen auf einen Blick!

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Krebs durch AKW
Das Krebs- und Leukämierisiko nimmt mit der Nähe zu Atomkraftwerken signifikant zu.

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Giftige Geschäfte fürs AKW
Wer die Atomkraft als „saubere Energieerzeugung“ anpreist, blendet den Pfad von Uranabbau bis hin zur Endlagerung des Atommülls aus.

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Der atomare Müllberg
Nirgendwo auf der Welt gibt es ein betriebsbereites Endlager für hochradioaktive Abfälle.

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