Facebook .
Twitter .
Menü
Home  trenner  Themen  trenner  Verbraucherschutz / Handel  trenner  Freihandelsabkommen
Verbraucherschutz

Freihandelsabkommen

Unsere Priorität beim Welthandel: Der Mensch und seine Umwelt

Internationale Abkommen sind wichtig, um dem Profitstreben global agierender Konzerne und dem Konkurrenzkampf der Nationalstaaten Grenzen zu setzen. Auf dieser Basis kann ein gerechter Welthandel stattfinden. Doch die aktuelle Handelspolitik der Industriestaaten und der Welthandelsorganisation WTO geht in eine andere Richtung. Freihandelsabkommen, die den Handel zum höchsten Wert erklären, sehen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards nur als Handelshemmnisse. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft zusätzlicher Konkurrenz um immer billigere Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik in Europa und Afrika erweisen.

Umfassende Abkommen wie das europäisch-kanadische CETA enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Andere Abkommen, wie der Vertrag über die Energiecharta, sind sogar primär zu diesem Zweck geschaffen worden.

In den Jahren 2013-2016 ist aus dem Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eine große, europaweite Bewegung geworden, die Handelspolitik aus den Hinterzimmern geholt und zu einem wichtigen Thema in der öffentlichen Debatte gemacht hat. Doch nicht nur hier, sondern auch in Nord- und Südamerika oder Indien gibt es Widerstand gegen eine neue Generation von Freihandelsabkommen, die nur den Interessen großer Konzernen dient. Wir waren von Anfang an mit dabei. Gemeinsam treten wir für stattdessen für einen gerechten Welthandel ein.

Die wichtigsten Fragen rund um Freihandel beantworten wir in unserer Rubrik "Fragen und Antworten".

Unterstützen Sie uns!