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Das Logo der Stop Glyphosat EBI

1 Million Stimmen gegen Glyphosat -
Machen Sie mit bei unserer Europäischen Bürgerinitiative!

385122 haben unterzeichnet. Helfen Sie mit, 1000000 zu erreichen!
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Fragen und Antworten:

Was ist eine Europäische Bürgerinitiative?

Eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist das offizielle Instrument der EU zur politischen Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern. Wenn wir erfolgreich sind, muss die EU-Kommission sich unseren Forderungen in einem formalen Verfahren stellen.

Um erfolgreich zu sein, braucht eine EBI mindestens eine Million Unterschriften. Zusätzlich müssen wir in sieben EU-Ländern eine Mindestgrenze überschreiten.

Warum muss ich so viele Angaben machen?

Die EU-Kommission hat strenge Regeln für die Durchführung einer Europäischen Bürgerinitiative festgelegt. Welche Daten genau erfasst werden hängt von dem Mitgliedstaat ab, in dem Sie die EBI unterschreiben. Diese Informationen sind gesetzlich vorgeschrieben, damit Ihre Unterschrift gültig ist.

Was geschieht mit meinen Daten?

Ihre Daten werden verschlüsselt und vorübergehend auf einem sicheren Server in Deutschland gespeichert. Sobald wir genug Unterschriften gesammelt haben, werden die Unterschriften an die zuständige öffentliche Verwaltung in Ihrem Land übermittelt, die diese dann offiziell überprüft. Wir werden Ihre Daten weder aufbewahren noch für einen anderen Zweck als für die Europäische Bürgerinitiative benutzen. Sobald die EBI beendet ist, werden Ihre Daten gelöscht.

Wer kann mitmachen?

Alle Bürgerinnen und Bürger der EU, die das aktive Wahlrecht bei den Wahlen zum Europäischen Parlament besitzen, können eine EBI unterzeichnen.

Unterschriftenliste zum Download

Helfen Sie uns, eine Million Stimmen zu erreichen, in dem Sie Unterschriften auf Papier sammeln.

Bitte beachten Sie dabei unbedingt die vorgegebenen Felder. Alle müssen ausgefüllt werden, damit die Unterschrift gültig ist.

Bitte schicken Sie uns ausgefüllte Listen bis 15. Mai 2017 an:

Umweltinstitut München
Glyphosat EBI
Landwehrstr. 64a
80336 München

Zur Unterschriftenliste für Deutschland

Zur Unterschriftenliste für Österreich

Vielen Dank, dass Sie unsere Arbeit unterstützen möchten.

Glyphosat - Was ist das eigentlich?
Junge blickt auf Traktor, der Pestizide verspritzt

Wann verschwindet Glyphosat endlich von den Äckern?

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Ackergift. Als so genanntes Totalherbizid tötet es jegliches pflanzliche Leben, mit Ausnahmen von Pflanzen, die gentechnisch so manipuliert wurden, das sie gegen Glyphosat resistent sind. Allein auf deutschen Äckern landen jährlich etwa 6.000 Tonnen des Unkrautvernichters, obwohl die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ und erbgutverändernd einstuft. Laut Umweltbundesamt trägt das Ackergift außerdem wesentlich zum Rückgang der Artenvielfalt bei.

Bumerang Glyphosat

Die hohe Einsatzmenge des Herbizids bleibt nicht ohne Folgen: Glyphosat wird regelmäßig in Getreide, Backwaren, Bier und anderen Lebensmitteln nachgewiesen. Über die Nahrungskette landet das Pestizid wie ein Bumerang wieder bei uns Menschen: Eine 2015 durchgeführte Untersuchung ergab, dass über Dreiviertel der Bundesbevölkerung eine deutliche Glyphosat-Belastung aufweisen.

2017: Das Jahr der Entscheidung über Glyphosat

Schon im letzten Jahr hätte Schluss mit Glyphosat auf europäischen Äckern sein können, denn zum 30. Juni 2016 lief die bisher gültige Genehmigung aus. Doch die Hersteller beantragten die erneute Zulassung für 15 Jahre in der EU. Die Auseinandersetzung über die Wiederzulassung von Glyphosat wurde 2016 zu einem wahren Politkrimi.

Obwohl der Stoff eine ernstzunehmende Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellt, wollte die EU-Kommission Glyphosat erneut genehmigen. Doch auch nach einer vierten Abstimmungsrunde kam keine ausreichende Mehrheit der Mitgliedstaaten für die Wiederzulassung zustande. Da jedoch auch keine Mehrheit für ein Verbot erreicht wurde, verlängerte die EU-Kommission die Genehmigung provisorisch bis Dezember 2017. Innerhalb dieser 18 Monate soll nun die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eine Bewertung des Stoffs vornehmen. Auf Basis dieser Bewertung soll dann bis Ende 2017 entschieden werden, ob Glyphosat eine neue Zulassung erhält.

Europäische Bürgerinitiative für ein Glyphosat-Verbot
Glyphosat tötet alle Pflanzen, so wie auf dem Feld links im Bild

Glyphosat tötet alle Pflanzen, so wie auf dem Feld links im Bild

Um zu verhindern, dass Glyphosat erneut zugelassen wird, haben wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) gestartet, mit der wir ein EU-weites Glyphosat-Verbot und den Schutz der Menschen und der Umwelt vor giftigen Pestiziden fordern. Mit mindestens einer Million Stimmen aus ganz Europa wollen wir der EU-Kommission zeigen, dass die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kein Glyphosat auf ihren Feldern und Tellern will! Außerdem fordern wir Veränderungen im wissenschaftlichen Beurteilungsprozess der EU von Pestiziden sowie EU-weite, obligatorische Reduktionsziele für den Gebrauch von Pestiziden mit dem Ziel einer pestizidfreien Zukunft!

Im Einzelnen fordert unsere EBI die Europäische Kommission dazu auf, die EU-Mitgliedsstaaten zu ersuchen:
  1. Auf Glyphosat basierende Herbizide zu verbieten, die in direktem Zusammenhang mit Krebserkrankungen beim Menschen stehen und die Ökosysteme schädigen.

  2. Sicherzustellen, dass die für die offizielle Genehmigung innerhalb der EU notwendige, wissenschaftliche Beurteilung von Pestiziden ausschließlich auf publizierten Studien basiert, welche von zuständigen Behörden in Auftrag gegeben wurden und nicht von der Pestizidindustrie.

  3. EU-weite, obligatorische Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen, um das mittelfristige Ziel einer pestizidfreien Zukunft zu erreichen.
Was kann unsere EBI bewirken?

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) ermöglicht es Bürgern und Bürgerinnen der Europäischen Union, länderübergreifend Einfluss auf die Politik der EU zu nehmen. Damit unsere EBI erfolgreich ist, müssen wir innerhalb von einem Jahr eine 1 Millionen Unterschriften von EU-Bürgerinnen und Bürgern in mindestens 7 europäischen Mitgliedsstaaten sammeln. Dabei müssen je nach Einwohnerzahl der Länder eine bestimmte Mindestzahl an Unterschriften zusammenkommen.

Wenn alle Hürden von unserer EBI genommen werden, ist die Europäische Kommission gesetzlich verpflichtet, eine schriftliche Stellungnahme zu unseren Forderungen abzugeben. Außerdem würde unsere EBI in einer Anhörung vom Europäischen Parlament erörtert werden. Vor allem aber würde eine erfolgreiche EBI gegen Glyphosat großen politischen Druck für ein Glyphosat-Verbot aufbauen.

Unterstützen Sie uns!
Infomaterial
1 / n

Ackergifte? Nein Danke!

Die Aufkleber zur Kampagne für eine giftfreie Landwirtschaft.

Download (PDF, 46 kB)

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Stummer Frühling
Wie wir das Bienensterben verhindern können

Download (PDF, 336 kB)

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Allestöter Glyphosat

Das meistbenutzte Pestizid der Welt

Download (PDF, 395 kB)

Unterschriftenliste zum Download

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Bitte beachten Sie dabei unbedingt die vorgegebenen Felder. Alle müssen ausgefüllt werden, damit die Unterschrift gültig ist.

Bitte schicken Sie uns ausgefüllte Listen bis 15. Mai 2017 an:

Umweltinstitut München
Glyphosat EBI
Landwehrstr. 64a
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