Kein Konsum auf Kosten von Mensch und Umwelt:
Für ein starkes Lieferkettengesetz!

Egal ob Kleidung, Lebensmittel, Kosmetik oder Spielzeug: Hinter vielen Produkten, die wir alltäglich konsumieren stecken katastrophale Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne, Kinderarbeit und Umweltverschmutzung.

Doch die Europäische Union (EU) arbeitet gerade an einem Gesetz, das uns die Chance bietet, Menschen und Umwelt entlang der gesamten Lieferketten von Unternehmen zu schützen. Gemeinsam in einem Bündnis aus über 130 Organisationen rufen wir Bundeskanzler Olaf Scholz auf, sich für ein umfassendes und konsequentes EU-Lieferkettengesetz einzusetzen.

Unterstützen auch Sie unsere Forderung!

Hinweis: Dies ist eine Gemeinschaftsaktion mit vielen anderen Organisationen im Bündnis „Initiative Lieferkettengesetz“.

Ein EU-Lieferkettengesetz für mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz

Mit einem europäischen Lieferkettengesetz kann die EU zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt beitragen, indem sie Unternehmen zu mehr Verantwortung in ihren Lieferketten verpflichtet.

Anfang des Jahres hat die EU-Kommission den Entwurf für ein solches Gesetz präsentiert. Er enthält bereits eine Reihe vielversprechender Elemente, weist aber auch Schwächen und Schlupflöcher auf. Nun müssen sich das Europäische Parlament und der Rat zu dem Entwurf positionieren und in einen Abstimmungsprozess treten.

Das Versprechen der Ampel

Die Ampel-Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, ein wirksames EU-Lieferkettengesetz zu unterstützen. Bundeskanzler Olaf Scholz muss jetzt dieses Versprechen einlösen und sich im Europäischen Rat für ein starkes Lieferkettengesetz einsetzen – auch gegen den Widerstand von Seiten der Unternehmensverbände.

Auf Europa kommt es an
Wann bekommt Europa endlich faire Lieferketten auf die Kette?

Als drittgrößter Wirtschaftsraum der Welt kann die EU mit einem starken Lieferkettengesetz einen entscheidenden Beitrag zu einer global gerechten Wirtschaft leisten. Dafür muss das EU-Lieferkettengesetz mindestens diese Anforderungen erfüllen:

  • Es muss ausnahmslos die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette von Unternehmen erfassen, ohne Ausnahmen und Schlupflöcher;
  • Es muss Unternehmen in Haftung nehmen und Geschädigten endlich die Möglichkeit bieten, erfolgreich vor Gerichten in Europa Schadensersatz gegenüber beteiligten Unternehmen einzuklagen;
  • Es muss Unternehmen verpflichten, auch Umwelt und Klima zu schützen;
  • Es muss eine umfassende Beteiligung der Betroffenen bei der Umsetzung des Gesetzes sicherstellen.

Gemeinsam mit dem Bündnis „Initiative Lieferkettengesetz“ setzen wir uns für ein starkes Lieferkettengesetz ohne Schlupflöcher ein.

Über folgende Kanäle können Sie mit uns in Kontakt bleiben

Bild

Bild

Bild

Bild

Lese-Tipp
1 / n

In unserem Slow Fashion Ratgeber erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Kleidung produziert wird und wie Sie sich fair und ökologisch kleiden können.

Download (PDF, 6.3 MB)

zur Bestellung