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Logo: Stoppt Junckers Glyphosat-Geisterfahrt!

Schluss mit Glyphosat,
Herr
Juncker!

Schon
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Teilnehmer

Ziehen Sie die Notbremse und verbieten Sie Glyphosat, Herr Juncker!

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Glyphosat gilt als wahrscheinlich krebserregend und wird mit dem Vogel- und Insektensterben in Verbindung gebracht. Schon sechsmal ist die EU-Kommission damit gescheitert, eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten für die Wiederzulassung des meistgenutzten Ackergifts der Welt zu gewinnen. Schon am 15. Dezember läuft die alte Genehmigung aus, doch die Kommission erwägt, die Wiederzulassung im Alleingang durchzudrücken!

Schreiben Sie jetzt an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, damit er seine Geisterfahrt beendet und das Glyphosat-Verbot auf den Weg bringt.

 

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Hinweise
Sechsmal keine Mehrheit für Glyphosat
Graphische Darstellung des Abstimmungsverhaltens der Mitgliedsstaaten

Abstimmungverhalten am 9.11.: Blau hinterlegt: Länder, die mit "Ja" zur Wiederzulassung gestimmt haben, orange: "Nein"-Stimmen, grau: Enthaltungen. Jede Gruppe vertritt ca. ein Drittel der EU-Bevölkerung

Am 9. November haben die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten zum mittlerweile sechsten Mal über eine Wiederzulassung des umwelt- und gesundheitsschädlichen Ackergifts Glyphosat beraten. Wie schon bei den vorherigen Anläufen gab es wieder keine qualifizierte Mehrheit dafür, Glyphosat erneut zu genehmigen, obwohl die Kommission statt ursprünglich 15 Jahren nur noch über eine Wiederzulassung für fünf Jahre abstimmen ließ.

Ende November soll es einen weiteren Einigungsversuch in einem Vermittlungsausschuss geben. Die Kommission will dort noch einmal exakt den gleichen Vorschlag zur Abstimmung stellen wie am 9. November: Glyphosat soll ohne jegliche Einschränkungen für fünf weitere Jahre zugelassen werden. Deshalb gilt es als wahrscheinlich, dass sich Kommission und EU-Staaten auch im Vermittlungsausschuss nicht einig werden.

Dann gibt es zwei mögliche Szenarien: Gibt es weder eine qualifizierte Genehmigung für oder gegen die Wiederzulassung, könnte die EU-Kommission alleine entscheiden. Oder sie lässt die aktuelle Genehmigung auslaufen. Diese endet schon am 15. Dezember - Glyphosat könnte also schon sehr bald seine Zulassung verlieren.

Die EU-Kommission auf Geisterfahrt beim Thema Glyphosat
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Wiederzulassung von Glyphosat gegen alle Widerstände durchsetzen, Foto: European Parliament (flickr)

Die Kommission steht nun vor einem Dilemma: Einige Mitgliedsstaaten und die Bauernverbände hätten am liebsten eine Wiederzulassung über 15 Jahre und ohne Einschränkungen. Außerdem droht Monsanto mit einer milliardenschweren Klage, wenn die Kommission die Zulassung auslaufen lässt. Auf der anderen Seite stehen die Mehrheit der BürgerInnen, die Zivilgesellschaft und die kritischen Mitgliedstaaten.

Trifft die Kommission keine Entscheidung, läuft die Genehmigung am 15. Dezember aus. Das will sie eigentlich nicht: Inhaltlich steht die Kommission für Glpyhosat und eine weitere Intensivierung der Landwirtschaft. Doch sie weiß auch, dass sie der EU schadet, wenn sie einfach alleine entscheidet. Sie möchte nicht, dass es wieder heißt, die EU sei undemokratisch. Wenn Glyphosat gegen alle Widerstände weiter genehmigt wird, dann sollen die Mitgliedsstaaten dafür ihren Teil der Verantwortung tragen.

Deshalb hielt sich die Kommission nun für über zwei Jahre an eine Art „demokratische Selbstverpflichtung“. Kommissionspräsident Juncker und Gesundheitskommissar Andriukaitis betonten immer wieder, dass sie nicht im Alleingang entscheiden werden. Doch nun, wo es ernst wird, scheinen diese guten Vorsätze vergessen. Statt einzusehen, dass sie keinen ausreichenden Rückhalt für die Wiedergenehmigung von Glyphosat hat, ließ die Kommission nach der verlorenen Abstimmung am 9.11. durchblicken, dass sie die Genehmigung auch im Alleingang beschließen könnte, wenn die Mitgliedstaaten auch im Vermittlungsauschuss nicht mit ausreichender Mehrheit dafür stimmen.

Glyphosat wird zur Nagelprobe für das demokratische Selbstverständnis der EU-Kommission
Aktivist mit Schild der Europäischen Bürgerinitiative

Gemeinsam können wir Glyphosat stoppen!, Foto: Global 2000

Drückt die Kommission die Zulassung von Glyphosat im Alleingang durch, wäre das ein schwerer politischer Fehler, der nicht nur der Umwelt und unserer Gesundheit schadet, sondern auch die Institutionen der EU beschädigt. Denn damit würde die Kommission weit verbreitete Vorbehalte gegen die Europäische Union befeuern, die viele Menschen als undemokratisch wahrnehmen.

Die Kommission muss jetzt die richtigen Konsequenzen aus dem fehlenden Rückhalt für die Wiederzulassung ziehen: Glyphosat muss vom Acker!

Glyphosat - gefährlich für Mensch und Natur

Glyphosat ist das am meisten verwendete Ackergift der Welt. Rund 800.000 t des Wirkstoffs werden jährlich produziert. In Deutschland kommen etwa 5.000 t pro Jahr auf die Felder.

Glyphosat wird von der Internationalen Krebsforschungsagentur als „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ eingestuft. Es gibt Hinweise auf diverse andere gesundheitliche Schäden, wie zum Beispiel eine Störung der Embryonalentwicklung.

Glyphosat führt zu massiven Umweltschäden. Es ist giftig für Wasserorganismen und schädigt das Bodenleben. Es ist zudem ein wichtiger Faktor für den Verlust an Artenvielfalt. Als Totalherbizid tötet es alle Pflanzen. Das bringt nicht nur klassische Unkräuter an den Rand der Ausrottung, sondern nimmt auch Insekten und Vögeln die Nahrungsgrundlage.

Trotzdem sehen die meisten Behörden keine Probleme mit dem Wirkstoff. Das liegt an der engen Bindung an die chemische Industrie. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung verzichtet in entscheidenden Teilen sogar auf eine eigene Bewertung und übernimmt die Schlussfolgerungen der Industrie aus dem Zulassungsantrag.

Die wichtigsten Gründe für ein Glyphosat-Verbot kurz erklärt (Video):

"Warum Glyphosat verboten werden muss"

Infomaterial
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Ackergifte? Nein Danke!

Die Aufkleber zur Kampagne für eine giftfreie Landwirtschaft.

Download (PDF, 46 kB)

Aufkleber bestellen

Ackergifte? Bei Euch piept's wohl!

Aufkleber gegen Artenschwund durch Pestizide.

Download (PDF, 0.9 MB)

Faltblatt zu Glyphosat

Das meistbenutzte Pestizid der Welt

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Faltblatt Pestizide

Welche Gefahren von Pesitziden für Mensch und Umwelt ausgehen, erfahren Sie in diesem Flyer.

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Warum Sie im Garten besser auf Pestizide verzichten sollten und wie das gelingt

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