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Energie und Klima

Energiewende

Säbelrasseln gegen die Energiewende
Energiewende von unten

© Ingo Bartussek / Fotolia.de

 

Die deutsche Energiewende ist unter Beschuss geraten: Mit verzerrten Kostenargumenten machen Industrieverbände, Medien und Politik Stimmung gegen den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Von einer drohenden „Deindustrialisierung“ Deutschlands und dem Verlust von bis zu 900.000 Arbeitsplätzen ist da die Rede, von den horrenden Kosten des Netzausbaus, von Energiearmut und vor allem von der Belastung aller Bürgerinnen und Bürger durch die angeblich untragbaren „Kosten der Energiewende“.

Diese Drohkulisse wird aufgebaut, um den überaus erfolgreichen Zubau bei den Erneuerbaren zu diskreditieren, unter dem Deckmantel einer „Kostenbremse“ zu begrenzen und am Ende nach Möglichkeit ganz abzuwürgen. Doch was ist dran an der Theorie, dass die Energiewende uns in den Ruin treibt, dass wir uns noch mehr regenerative Energie nicht leisten können?

Günstiger Atom- und Kohlestrom?

Viele Menschen halten Atom- und Kohlestrom noch immer für die ökonomisch günstigeren Energieformen, während die Erneuerbaren über die EEG-Umlage angeblich teuer subventioniert werden müssten. Dieser Irrglaube hat zwei Ursachen: Die versteckten Subventionen für fossile Energien und die künstliche Aufblähung der EEG-Umlage.

Würden die gewaltigen Subventionen für die fossile Energieerzeugung abgebaut, würden nicht Atom- und Kohlemeiler die Netze verstopfen und den Börsenstrompreis auf ein Rekordtief drücken, so könnte Strom in Deutschland wirtschaftlich wie noch nie produziert werden. Mit einem intelligenten Mix aus verschiedenen erneuerbaren Energieformen und flexiblen Gaskraftwerken könnte Deutschland schon bald komplett ohne Kohle- und Atomstrom versorgt werden.

Dreifaches Täuschungsmanöver

Auch das Argument der steigenden Strompreise erweist sich bei näherer Betrachtung als dreifaches Täuschungsmanöver der Energiewendegegner:

Erstens müssten die Strompreise für Haushalte durch die Erneuerbaren gar nicht steigen, wenn nicht sachfremde Kostenfaktoren, allen voran die Industrieprivilegien den Preis für die Endverbraucher in die Höhe treiben würden.

Zweitens sind die Kostensteigerungen für das Konsumgut Strom geringer als die sonstigen Energiekostensteigerungen (zum Beispiel bei Heizöl, Benzin etc.).

Drittens zahlt die Industrie in Deutschland ihrerseits die niedrigsten Strompreise seit 2005.

Erneuerbare Wertschöpfung

Der dezentrale Ausbau der erneuerbaren Energien sorgt für Beschäftigung, Einkommen und Steuereinnahmen auf kommunaler Ebene. Für das Jahr 2012 ermittelte das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie eine bundesweite direkte Wertschöpfung von rund 16,9 Mrd. Euro. Davon entfielen mit 11,1 Mrd. Euro rund 66 Prozent auf die Kommunen.

Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirkt wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit erneuerbaren Energien versorgen, sparen nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgen auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen – und das kommt letztlich auch allen Verbrauchern wieder zugute.

Die Branche der Erneuerbaren erweist sich als regelrechter Jobmotor: Etwa 380.000 Jobs sind in Deutschland durch die Energiewende bereits entstanden - etwa sechs mal so viel wie in der fossilen Energieerzeugung.

Konstruktion

© Frédéric Prochasson / Fotolia.de

Stand: März 2014
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