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Gentechnik

Gentechnik bei Tieren

Gentechnik bei Tieren ist aus ethischen Gründen nicht zu verantworten.

Angetrieben durch die umstrittene Patentierbarkeit transgener Tiere, geraten heute auch unsere Nutztiere in den Fokus der Gentechnikindustrie.

Bereits 1980 wurde zum ersten Mal ein neuer DNA-Abschnitt in das Genom eines Säugetiers, der Maus, eingefügt. Schon bei diesen ersten Mäusen mit menschlichen Wachstumsgenen wurde deutlich, dass die massiven Eingriffe in den komplexen Tierorganismus negative Folgen haben: Krankhafte Veränderungen der inneren Organe verkürzten das Leben der Versuchstiere. Schlimmer noch erging es transgenen Schweinen: Sie litten an Magengeschwüren, Arthritis, Nieren- und Hautkrankheiten. Bei genmanipulierten Fischen fand man entstellte Köpfe und Körper, verkümmerte Schwänze und Tumore. Gentechnik verursacht hier massenhaftes Tierleid.

Am weitesten fortgeschritten ist die Entwicklung bei Fischen. Der sogenannte Turbo-Lachs ist weltweit das erste gentechnisch veränderte Tier, das für den menschlichen Verzehr zugelassen wurde. Nach langem Zögern erfolgte die Genehmigung zunächst in den USA, danach auch in Kanada - ungeachtet der abzusehenden massiven Umweltschäden. Denn die transgenen Fische können leicht aus Zuchtanlagen entkommen und ihre natürlichen Artgenossen in freier Wildbahn verdrängen.

© Steve Morse photo / University of Missouri Extension and Agricultural Information, www.scx.hu
Juni 2016

Forschung an Gen-Tieren

  • Anpassung an die Massentierhaltung (z.B. BSE-resistente Kühe, Schweine mit weniger Phosphat im Kot)  
  • Tiere mit "optimierten Eigenschaften" (z.B. Milch mit veränderter Zusammensetzung)  
  • Weitere Steigerung der Produktivität (z.B. Schafe mit mehr Wolle) 
  • Tiere als pharmazeutische Fabriken (Medikamente aus der Milch von Ziegen)
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