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Genmais
GENTECHNIK

Unkontrollierbar und schädlich

Bereits seit Ende der achtziger Jahre klären
wir über gentechnisch manipulierte Lebensmittel
und die Freisetzung genmanipulierter Pflanzen
und Tiere auf. Wir machen Vorschläge für
Alternativen zur Gentechnik und plädieren dabei
für einen ökologischen Landbau.

 

 

 

Gentechnik: Eingriff in den Naturbauplan

1973 erfolgte die erste Genmanipulation bei Mikroorganismen. 30 Jahre später werden in Kanada, den USA, aber auch China flächendeckend genmanipulierte Pflanzen angebaut. Im Jahr 2012 werden vor allem in USA, Kanada, Brasilien, Argentinien, Indien und China genmanipulierte Pflanzen angebaut. Nach wie vor  sind Sojabohnen (USA, Argentinien, Brasilien, Paraguay), Mais (USA, Argentinien, Brasilien, Südafrika), Raps (Kanada), Baumwolle (USA, Indien, China) und Zuckerrüben die Pflanzen, deren Anbau kommerziell bedeutend ist. Bei einzelnen Kulturen bzw. auch in einzelnen Ländern stagniert der Anbau, wurde inzwischen verboten oder ist auch rückläufig (Baumwolle in USA, Genmaisanbau und Amflora-Kartoffel in Europa, Mon810-Anbauverbot in Deutschland (2009) Gentechnikanbauverbote in Mexiko (2013) und Peru (2011).

Versprechungen, wie die Bekämpfung des Welthungers, Einsatz von weniger Spritzmitteln oder trockentolerante Pflanzen sollen in der Öffentlichkeit Akzeptanz für diese unkontrollierbare Risikotechnologie schaffen. Den wirtschaftlichen Nutzen haben die wenigen Firmen, die die Agrar-, Chemie und Pharmamärkte weltweit beherrschen.

Die Risiken werden verschwiegen oder herunter gespielt. Für die negativen Folgen wollen sie keine Verantwortung übernehmen. Schon treten in den Anbauländern schwerwiegende Probleme durch den Anbau genmanipulierter Pflanzen auf, wie Resistenzen bei Unkräutern, Abnahme der Artenvielfalt, Auskreuzung von Genkonstrukten, Schädigungen von Nutzinsekten wie Bienen, Verunreinigung durch gentechnische Konstrukte in Lebensmitteln (z.B. Honig), Missbildungen bei Kindern durch Glyphosat, Verschärfung sozialer Konflikte (in Ländern Lateinamerikas) und Veränderungen der Bodenorganismen.

Gentechnik ist eine Risikotechnologie, welche es genau zu begleiten gilt: eine aufmerksame Beobachtung und Kritik ist nötig, um die Menschen darüber zu informieren, was in den abgeschlossenen Labors und danach auf den Feldern vor sich geht. Nur so kann sich Widerstand formieren gegen Entwicklungen, deren Folgen unabsehbar, unkontrollierbar und unumkehrbar sind.

Bereits seit Ende der achtziger Jahre klären wir über gentechnisch manipulierte Lebensmittel und die Freisetzung genmanipulierter Pflanzen und Tiere auf. Unser Interesse bezieht sich dabei nicht ausschließlich auf gesundheitliche Aspekte der Gentechnik, sondern auch auf ökologische Fragen, agrar- und sozialpolitische Folgen und auf ethische Argumente. Wir machen Vorschläge für Alternativen zur Gentechnik und plädieren dabei für einen ökologischen Landbau.

Wir informieren Sie über:

  • Gentechnik bei Pflanzen und Tieren
  • genmanipulierte Lebensmittel
  • die gesetzliche Situation zur Freisetzung, Kennzeichnung und Marktzulassung

Außerdem bieten wir Vorträge über Risiken und Gefahren der Gentechnik in Lebensmitteln und Infomaterial an. Wir beraten Gruppen, Bürgerinitiativen und andere Interessierte bei Freisetzungsproblemen vor Ort.

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Infomaterial
1 / n

Manipuliertes Leben
Gentechnik - Heute jedoch droht die gesamte landwirtschaftliche Erzeugung in die Hände weniger Großkonzerne zu geraten.

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Alles manipuliert!
Die Lügen der Genlobby -
Lügen und Tatsachen auf einen Blick!

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Genpflanzen außer Kontrolle
Kontaminationen von Umwelt, Saatgut, Futter- und Lebensmitteln durch genmani-pulierte Pflanzen sind längst weltweit Realität.

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Genmanipulierte Bäume
Ohne großes Aufsehen hat es die Gentechnik-Industrie geschafft, Gen-Bäume in die Natur einzuschleusen.

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Terminator-Technologie
Saatgut im Fokus der Konzerne

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Verbraucher im Dunkeln
Gensoja in Fleisch und Milch - Kennzeichnung mit großen Lücken

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Genmanipulierte Tiere
Gentechnik bei Tieren ist auch aus ethischen Gründen nicht zu verantworten.

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Wir wissen nicht was wir tun
...aber wir fangen schon mal damit an.

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