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LANDWIRTSCHAFT

Neue Wege in der Landwirtschaft!

Wir fordern eine konsequente Abkehr vom derzeitig herrschenden System
der Agrarindustrie. Nur eine ökologische, bäuerliche und regional ausgerichtete
Landwirtschaft kann eine ausreichende und dauerhafte Versorgung mit gesunden
Lebensmitteln für die gesamte Weltbevölkerung garantieren.

Industrielle Landwirtschaft – Ein System in der Sackgasse
Monokultur

© foto_tech / fotolia.de

In der Landwirtschaft richtet sich der Blick seit Jahrzehnten einseitig auf die Ertragssteigerung und Gewinnmaximierung. Das Resultat sind industrielle Strukturen mit Massentierhaltung und Agrarmonokulturen. Nur mit einem hohen Einsatz an Pestiziden und synthetischen Düngemitteln auf den Äckern sowie durch Antibiotika und importierte, zum größten Teil gentechnisch manipulierte Futtermittel in den Ställen, kann diese Art der Landwirtschaft am Laufen gehalten werden – mit weitreichenden Folgen. Fortschreitender Klimawandel, sinkende Bodenfruchtbarkeit, aussterbende Artenvielfalt und millionenfaches Tierleid sind nur einige wenige Punkte, die auf das Konto der industriellen Landwirtschaft gehen.

Ein „weiter wie bisher“ ist keine Option. Wir fordern eine konsequente Agrarwende, um einen Kollaps der Lebensmittelproduktion abzuwenden. Nur mit einer nachhaltigen ökologischen Wirtschaftsweise und regionalen bäuerlichen Strukturen können die Menschen weltweit mit gesunden Lebensmitteln ausreichend versorgt werden.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weiterführende Informationen zu landwirtschaftlichen Alternativen und zu den Gefahren der industriellen Landwirtschaft.

Ökologischer Landbau: Eine Landwirtschaft ohne Pestizide und Kunstdünger ist keine naive Träumerei. Ökobauern und –bäuerinnen in Deutschland beweisen täglich, dass es auch ohne geht!

Solidarische Landwirtschaft: In der Lebensmittelproduktion in Deutschland geht es hauptsächlich darum, besonders viel besonders billig zu produzieren. Doch es gibt Alternativen zum strengen Preisdiktat des Lebensmittelmarktes.

Bildungsprojekte Ökolandbau: Wir setzen uns für 100 Prozent Ökolandbau ein. Mit Angeboten für Münchner Bildungseinrichtungen begeistern wir Kinder und Jugendliche für eine ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel.

Pestizide: Über 48 000 Tonnen Pestizide pro Jahr werden in Deutschland verkauft und landen auf unseren Äckern. Darunter auch hochumstrittene Wirkstoffe, wie das Totalherbizid Glyphosat.

Artensterben: Monokulturen, Pestizide und Überdüngung - Die industrielle Landwirtschaft ist ein tödliches System und lässt keinen Platz für wildlebende Tiere und Pflanzen. Auch für die Honigbiene ist die industrielle Landwirtschaft eine Gefahr, obwohl sie meist als Nutztier gehalten wird.

Massentierhaltung: Durchschnittlich 60 Kilogramm Fleisch isst jeder Deutsche pro Jahr. Der Sonntagsbraten ist zur billigen Massenware verkommen. Das bedeutet nicht nur unendliches Tierleid, sondern auch eine ernste Gefahr für unsere Gesundheit, für die Umwelt und für die weltweite Nahrungssicherheit.

Patente auf Leben: Seit Jahren nimmt die Anzahl der Patente auf Pflanzen und Tiere drastisch zu. Mit den Patenten bemächtigen sich einige wenige Agrarkonzerne der züchterischen Arbeit, die Landwirte auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden leisten.

Aktuelle Meldungen
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„Bienen und Bauern retten“ geht weiter: Vorerst nur noch online Fast 300.000 Menschen aus der ganzen EU haben bereits unsere Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ unterschrieben. Deshalb ist klar: Auch in Zeiten von Corona kämpfen wir weiter für eine pestizidfreie Landwirtschaft. weiter

EU-Ziele für den Schutz der Artenvielfalt: Klein-Klein statt Systemwandel? Ein Entwurf der neuen EU-Biodiversitäts-Strategie wurde am Dienstag öffentlich. Aus den geleakten Dokumenten wird deutlich: Die EU-Kommission droht mit halbherzigen Zielen den dringend notwendigen Systemwechsel in der Landwirtschaft zu verschlafen.  weiter

Demo-Erfahrungsbericht: Wir haben es satt! Rund 27.000 Menschen protestierten am Samstag bei der „Wir haben es satt“-Demo in Berlin für die Agrarwendet. Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht von Luis Frey, der gerade ein FÖJ beim Umweltinstitut absolviert. weiter

Auch viele Bauern haben es satt! Auch im neuen Jahr reißen die Bauernproteste gegen neue Umweltauflagen nicht ab. Doch längst nicht alle LandwirtInnen sperren sich gegen mehr Tier- und Naturschutz. weiter

EU-Parlament fordert strengere Maßnahmen zum Bienenschutz Als Reaktion auf den "Green Deal" der EU forderten die Abgeordneten des EU-Parlaments gestern klare Ziele zur Pestizid-Reduktion und einen konkreten Zeitplan zum Bienenschutz. weiter

Schon 100.000 Stimmen für Bienen Gute Nachrichten für Bienen und ihre wilden Verwandten, wie Schmetterlinge, Hummeln und Käfer: Über 100.000 Menschen aus ganz Europa haben in kurzer Zeit unsere Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern Retten“ unterschrieben. weiter

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