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Ökologischer Landbau

Zehn gute Gründe für den Ökolandbau

© ste.pesa / fotolia

1. Bio ist gesünder

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Bio-Obst und -Gemüse enthalten mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Milch, Eier und Fleisch sind reicher an wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Außerdem weisen Bio-Lebensmittel deutlich weniger gesundheitsschädliche Rückstände wie Nitrat, Pestizide und Medikamente auf.

2. Bio ist natürlich

Konventionelle Lebensmittel täuschen den Verbraucher häufig mit künstlichen Farb- und Aromastoffen über eine mangelnde Qualität des Produktes hinweg. Bio-Lebensmittel werden so naturbelassen wie möglich verarbeitet. Von fast 400 in der EU zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffen sind nur rund 50 Stoffe für Bio-Lebensmittel erlaubt. Damit sinkt auch das Risiko für Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten.

3. Bio schützt den Boden und das Wasser

Die biologische Bewirtschaftung von Ackerflächen erhöht die Fruchtbarkeit der Böden und verbessert ihre Struktur. Bodenerosionen und Hochwassergefährdung werden deutlich verringert. Auch die Wasserbelastung durch Schadstoffe, wie Pflanzengifte, Nitrat und Medikamente, ist kleiner.

4. Bio fördert die Artenvielfalt

Der Bio-Landbau bevorzugt unterschiedliche, an die lokalen Bedingungen angepasste Pflanzensorten und Tierrassen. Außerdem bieten biologisch bewirtschaftete Betriebe durch den Verzicht auf Pestizide und künstliche Düngemittel, sowie durch eine geringere Anbauintensität und einen höheren Anteil an naturnahen Flächen auch wilden Pflanzen- und Tierarten Lebensraum.

Eine Auswertung von 95 wissenschaftlichen Publikationen zum Einfluss von Biolandbau auf Biodiversität im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft. Die Zahlen in den weissen Kreisen geben an, wieviele Studien keine Unterschiede aufzeigen. © www.fibl.org

5. Bio schützt das Klima

Der Öko-Landbau bietet eine klimafreundliche Alternative zur konventionellen Landwirtschaft. Die gute Energiebilanz ist auf den Verzicht von mineralischem Dünger und Pestiziden, sowie auf den geringen Einsatz von Kraftfutter zurückführen. Außerdem können biologisch bewirtschaftete Flächen durch ihren höheren Humusgehalt mehr CO2 speichern.

6. Bio ist frei von Gentechnik

Der Einsatz von Gentechnik ist in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft verboten. Anstatt Risikotechnologien zu fördern, entwickelt der Ökolandbau ganzheitliche Lösungen im Einklang mit der Natur und dem Menschen.

7. Biotiere haben es besser

Das Wohl der Tiere ist ein zentrales Anliegen im Ökolandbau. Ausreichend Platz, frische Luft und Tageslicht, sowie eine natürliche Ernährung mit ökologisch hergestellten Futtermitteln stellt die Basis für eine artgerechte Tierhaltung dar. Die systematische Verstümmelung von Tieren (z. B. Enthornen, Kupieren von Schwänzen) ist im Ökolandbau verboten.

8. Bio macht zufriedener

Bio macht nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch die Landwirte glücklich. Eine Befragung von 1000 Landwirten in Deutschland hat ergeben: Der Großteil der Bauern ist nach der Umstellung auf Bio zufriedener mit der eigenen Arbeit. Ein großer Vorteil sei vor allem der Verzicht auf gesundheitsschädliche Pestizide.

9. Bio stärkt die regionale Wirtschaft

In Bio-Lebensmitteln steckt viel Herzblut und Handarbeit – das schafft Arbeitsplätze. Außerdem bevorzugen viele Bio-Landwirte regionale Handelspartner und Vermarktungswege. Hofläden und Wochenmärkte sind typische Orte, an denen Bioprodukte angeboten werden.

10. Bio bietet Sicherheit

„Bio“ und „Öko“ sind gesetzlich geschützte Begriffe. Nur wenn die Anforderungen der Ökoverordnung an das Lebensmittel erfüllt sind, darf es als „Bio“ oder „Öko“ deklariert werden. Staatlich anerkannte und unabhängig Kontrollstellen überprüfen mindestens einmal jährlich das Einhalten der Biostandards.

August 2014
Downloads & Infos
1 / n

Blühende Wiesen, glückliche Tiere - Die Lügen der Agrarlobby

Download (PDF, 219 kB)

Diesen und andere Flyer rund um das Thema Landwirtschaft können Sie hier bestellen.

Ackergifte? Nein Danke!

Die Aufkleber zur Kampagne für eine giftfreie Landwirtschaft.

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Ökolandbau - Naturschutz und gesunde Lebensmittel

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Agrarindustrie - welchen Preis zahlt unser Essen?

Ausgabe 68 der Münchner Stadtgespräche

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