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Messungen

Radioaktivitätsmessungen

Im April 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl der bisher größte und folgenschwerste Unfall in der Geschichte der so genannten friedlichen Nutzung der Atomenergie. Aufgrund von Fehlinformationen, Leugnung von Gesundheitsgefahren und unzureichende Handlungsempfehlungen von Seiten der Behörden war die Bevölkerung zutiefst verunsichert.

Dies war die Geburtsstunde des Umweltinstituts. Seit der Tscherobyl-Katastrophe messen wir unabhängig und kompetent die radioaktive Belastung von Lebensmitteln, Außenluft und Niederschlägen und geben die Informationen und Empfehlungen umgehend an die Bevölkerung weiter. Zwar hat sich die öffentliche Informationskultur seit Tschernobyl deutlich verbessert, aber Atomenergie ist noch lange nicht Geschichte. Als zivilgesellschaftliches Institut bilden wir ein Gegengewicht zu Behörden und Nuklearindustrie.

Messungen von Pilzen und Waldprodukten
Meßbecher

Das Umweltinstitut bietet nuklidspezifische gammaspektroskopische Messungen von künstlicher Radioaktivität in Lebensmitteln oder anderen Umweltproben an. Im Rahmen von Forschungsprojekten führen wir Sondermessaktionen durch.

Kostenlose Messungen von Pilzen, Waldbeeren und Wild werden von August bis Oktober angeboten. Dieses Angebot richtet sich an Privatpersonen. Bitte senden Sie Ihre Probe mit dem ausgefüllten Infoblatt ein. Die anonymisierten Messergebnisse veröffentlichen wir in einer interaktiven Karte.

Radioaktivität von Wildschweinfleisch

Zu den Bevölkerungsgruppen mit dem potenziell höchsten Risikofaktor für Strahlenschäden durch Tschernobyl gehören Menschen, die große Mengen Wildfleisch verzehren, doch die Informationslage ist dürftig. Des halb veröffentlichen wir Daten über die radioaktive Belastung von Wildfleisch in Bayern in einer interaktiven Karte.

Überwachung der Radioaktivität in der Außenluft
Meßsonde

Solange Nuklearanlagen in Betrieb sind, kann es auch zu Unfällen und der Freisetzung großer Mengen von Radioaktivität kommen. Auch wenn dies unwahrscheinlich ist – wir wollen genau bescheid wissen. Seit Tschernobyl überwachen wir als unabhängige Messstelle rund um die Uhr die Radioaktivität in der Münchner Außenluft und veröffentlichen die Daten tagesaktuell.

Die Messwerte werden monatlich zusammengefasst...

und auf unsere Homepage gestellt.

Infomaterial
1 / n

Strahlende Zukunft?
Schrottmeiler, Neubauprojekte und Subventionen: Ein Überblick über die Atomkraft in Europa

Download (PDF, 356 kB)

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Hand in Hand -
Die zivile Atomstromproduktion liefert wichtige Elemente für den Waffenbau.

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Krebs durch AKW
Das Krebs- und Leukämierisiko nimmt mit der Nähe zu Atomkraftwerken signifikant zu.

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Giftige Geschäfte fürs AKW
Wer die Atomkraft als „saubere Energieerzeugung“ anpreist, blendet den Pfad von Uranabbau bis hin zur Endlagerung des Atommülls aus.

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Der atomare Müllberg
Nirgendwo auf der Welt gibt es ein betriebsbereites Endlager für hochradioaktive Abfälle.

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