Facebook .
Twitter .
Menü
Home  trenner  Themen  trenner  Verbraucherschutz / Handel  trenner  Freihandelsabkommen
Verbraucherschutz

Freihandelsabkommen

Unsere Priorität beim Welthandel: Der Mensch und seine Umwelt

Photo: Evren Kalinbacak - Fotolia

Internationale Abkommen sind wichtig, um dem Profitstreben global agierender Konzerne und dem Konkurrenzkampf der Nationalstaaten Grenzen zu setzen. Auf dieser Basis kann ein gerechter Welthandel stattfinden. Doch die aktuelle Handelspolitik der Industriestaaten und der Welthandelsorganisation WTO geht in eine andere Richtung. Freihandelsabkommen, die den Handel zum höchsten Wert erklären, sehen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards nur als Handelshemmnisse. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft zusätzlicher Konkurrenz um immer billigere Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik in Europa und Afrika erweisen. Den Klimawandel ignorieren sie vollständig.

Umfassende Abkommen wie das europäisch-kanadische CETA enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Andere Abkommen, wie der Vertrag über die Energiecharta, sind sogar primär zu diesem Zweck geschaffen worden. Wegen des großen Widerstands gegen diese Sonderrechte für Konzerne hat die EU-Kommission das Abkommen mit Japan in zwei Verträge gesplittet: Ein eigener Investitionsschutzvertrag und das eigentliche Handelsabkommen. Wie die Abkommen mit ehemaligen Kolonien europäischer Staaten in Afrika nennt sie dieses Abkommen ein Partnerschaftsabkommen. Doch insbesondere bei den Abkommen mit ärmeren Staaten verhält sich Europa ganz und gar nicht partnerschaftlich. Auf unseren Hintergrundseiten lesen sie zudem über das geplante Dienstleistungsabkommen TiSA, die Auswirkungen der nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA und die Kommunen als Betroffene von Handelsabkommen.

In den Jahren 2013-2016 ist aus dem Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eine große, europaweite Bewegung geworden, die Handelspolitik aus den Hinterzimmern geholt und zu einem wichtigen Thema in der öffentlichen Debatte gemacht hat. Doch nicht nur hier, sondern auch in Nord- und Südamerika oder Indien gibt es Widerstand gegen eine neue Generation von Freihandelsabkommen, die nur den Interessen großer Konzernen dient. Wir waren von Anfang an mit dabei. Gemeinsam treten wir für für einen gerechten Welthandel ein.

Infomaterial
1 / n

Das euro-kanadische Freihandelsabkommen CETA
Das CETA soll Vorbild für eine neue Generation von Handelsabkommen sein. Es begünstigt einen beispiellosen Raubbau an Demokratie und Umwelt.

Download (PDF, 660 kB)

Flyer bestellen

Aufkleber "Freihandelsabkommen verhindern"
Sticker zum Verkleben auf geeigneten Flächen. Bitte fragen Sie vor dem Anbringen um Erlaubnis.

Download (PDF, 288 kB)

Bestellen

Unterstützen Sie uns!