Klima-Pledge: Meine Stimme für die Zukunft

Bei der Bundestagswahl am 26. September entscheiden wir: Wählen wir weitere vier Jahre klimapolitischen Stillstand oder wird künftig ambitionierter Klimaschutz möglich? Damit die Bundestagswahl zu einer Volksabstimmung für das Klima wird, brauchen wir Ihre Hilfe: Geben Sie Ihr Klima-Versprechen!

Mit dem Klima-Pledge (Englisch: „Versprechen“) versichern Sie, bei der Wahl Ihre Stimme einer Partei zu geben, die sich glaubhaft dafür einsetzt, die Erderwärmung auf maximal 1,5 º C zu begrenzen - so wie im Pariser Klimavertrag vereinbart. Sie bekennen sich außerdem dazu, zur Botschafter:in für die Klimawahl zu werden, zum Beispiel, indem Sie mit anderen über die Kampagne reden, oder sich an Klima-Demos beteiligen.  Sind Sie dabei?

 

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Hinweis:

Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion von Fridays for Future und zahlreichen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich gemeinsam für eine klimagerechte Bundespolitik einsetzen. Die angezeigte Teilnehmerzahl entspricht den gemeinsam mit unseren Bündnispartner:innen gesammelten Unterschriften.

 Header-Bild: © Campact

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Klima-Pledge: Meine Stimme für die Zukunft

Klimastreik © Rebecca Leiner

Klimastreik © Rebecca Leiner

Die Bundestagswahl am 26. September 2021 wird zur Schicksalswahl für unser Klima. Damit am Wahltag Parteien mit konsequentem Klimaprogramm vorne liegen, müssen wir die Wahl in eine Volksabstimmung über Klimaschutz verwandeln. Wenn Klima zum wichtigsten Wahlkampfthema wird, werden die Spitzenkandidat:innen der Parteien sich im Kampf um ihre Wählerschaft mit ihren klimapolitischen Wahlversprechen gegenseitig überbieten. So schaffen wir es, dass die nächste Regierung konsequente Klimapolitik in den Koalitionsvertrag schreibt – und dann auch umsetzt.

Derzeit dominiert die Corona-Krise mit ihren ökonomischen und sozialen Folgen die öffentliche Debatte. Noch ist nicht absehbar, wie weit sich die Pandemie in den Wahlkampf ziehen wird. Das stellt uns vor eine neue Situation: Viele Menschen werden in diesem Jahr per Brief wählen und ihre Wahlentscheidung anonymer treffen als sonst.

Für eine lebendige Demokratie sind Austausch im Bekanntenkreis und intensive politische Debatten wichtig. Für progressive Klimapolitik brauchen wir eine aktive Klimabewegung und vielfältige öffentlich sichtbare Aktionen – auch und insbesondere während des Wahlkampfes.

Wir haben uns gemeinsam mit Fridays for Future und zahlreichen anderen Organisationen entschlossen, Klimaschutz zum dominierenden Thema im Bundestagswahlkampf 2021 zu machen. Dafür müssen wir zeigen, dass die Klima-Bewegung auch in der Corona-Krise breit aufgestellt und in der Mitte der Gesellschaft verankert ist – denn so können wir noch mehr Wähler:innen-Stimmen für konsequenten Klimaschutz gewinnen.

Die Idee
Klimastreik © Christof Stache

Klimastreik © Christof Stache

Viele hunderttausend Menschen versprechen mit ihrer Unterschrift öffentlich „Ich wähle Zukunft – und mache die Wahl zur Klimawahl!“. Als Unterzeichner:in sagen Sie öffentlich zu, ihre Wahlentscheidung davon abhängig zu machen, wie konsequent sich die Parteien zum Klimaschutz positionieren. Im zweiten Teil des Pledges versprechen Sie, Ihren Teil dazu beizutragen, die Wahl zur Klimawahl zu machen: Im weiteren Verlauf der Kampagne werden wir hierzu konkrete Angebote schaffen und Hilfestellungen anbieten. Beispielsweise werden Sie die Möglichkeit haben,

  •  … Ihre Unterstützung mit Stickern auf Ihren Social-Media-Profilen, oder mit Buttons, Aufklebern oder Plakaten im Fenster öffentlich sichtbar zu machen – und damit weitere Menschen für den Pledge zu gewinnen.
  • … die Kandidat:innen der verschiedenen Parteien Ihres eigenen Wahlkreises mit Klima-Forderungen zu konfrontieren.
  • … sich einzubringen, wenn wir alle Spitzenkandidat:innen der großen Parteien in einer virtuellen Debatten-Arena zusammenbringen und sie mit Fragen der Bürger:innen zum Klimaschutz konfrontieren.
  • … Menschen in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, im Freundes- oder Verwandtenkreis zu überzeugen, diesmal „Klima zu wählen“. Gerade junge Menschen der Fridays-for-Future-Generation sind überzeugende Botschafter:innen („Oma, diesmal wählst Du Klima – für meine Zukunft!“).
  • … vor Ort an einer Demo von Fridays for Future teilzunehmen. 
Wir sind die letzte Generation, die die Klimakrise noch eindämmen kann
Klimastreik © Georg Kurz

Klimastreik © Georg Kurz

Vor gut fünf Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen von 196 Staaten und der Europäischen Union beschlossen. Es sieht die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius, möglichst sogar nur 1,5 Grad vor. Schon heute sind wir mit Waldbränden, Dürren, Rekordschmelzen, Sturmfluten und Moorbränden als Folgen des Klimawandels konfrontiert. Die Klimakrise ist die neue Normalität, doch über ihr Ausmaß entscheiden wir.

Doch die aktuelle Bundesregierung, die sich noch vor wenigen Jahren als Klimavorreiter feierte, hat sich mit ihrer Energie- und Klimapolitik weit vom Paris-Kurs entfernt. Nicht nur, dass der Kohleausstieg viel zu spät und viel zu langsam erfolgt. Gleichzeitig fördert die Regierung mit dem Kohleausstiegsgesetz durch hohe Subventionen den Umstieg von Kohle auf Gas und bleibt damit weiter auf einem fossilen Pfad, anstatt direkt auf die immer günstiger werdenden erneuerbaren Energien zu setzen. Auch in der Verkehrspolitik und in der Landwirtschaft werden am laufenden Band wichtige Weichen falsch gestellt. Das müssen wir ändern!

Wenn viele hunderttausende Menschen den Klima-Pledge unterzeichnen, verschafft das dem Klimaschutz trotz Corona-Krise Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit. Das zwingt die Parteien, Klimaschutz im Wahlkampf und in den Koalitionsverhandlungen ganz nach vorn zu stellen. Gemeinsam machen wir die Wahl zur Klimawahl!

Mehr Informationen:

Fünf Jahre Pariser Klimaabkommen: Noch nicht auf Kurs

Kein Grad weiter!

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