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Schluss mit Gentechnik wider Willen

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Fordern Sie eine EU-weite Kennzeichnungspflicht für Produkte aus genmanipulierten Futtermitteln!

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Beim Einkauf erfahren Sie als Verbraucher nicht, ob Fleisch, Milch oder Eier von Tieren stammen, die mit genmanipulierten Futterpflanzen gefüttert wurden. Machen Sie jetzt bei unserer E-Mail-Aktion mit und fordern Sie die EU-Kommissare für Verbraucherpolitik, Umwelt, Land­wirtschaft und Gesund­heit auf, für eine klare Kennzeichnung von Gentechnik zu sorgen.

 

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Wir fordern eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus Gentechnik-Fütterung!

In Europa lehnen die Menschen gentechnisch veränderte Lebensmittel mehrheitlich ab. Doch die Gesetze zur Kenn­zeichnung von gentechnisch veränderten Pflanzen bei der Her­stellung tierischer Produkte sind unzureichend. Deshalb erfahren Sie als Verbraucher beim Einkauf nicht, ob Fleisch, Milch oder Eier von Tieren stammen, die mit gentech­nisch veränderten Futterpflanzen gefüttert wurden. Als Käufer sol­cher Produkte werden Sie zu Unterstützern der Agro-Gen­technik, unwissentlich und – sofern Sie den Anbau gentech­nisch veränderter Pflanzen ablehnen – gegen ihren Willen.

Unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion und fordern Sie die EU-Kommissare für Verbraucherpolitik, Umwelt, Land­wirtschaft und Gesund­heit auf, für eine klare Kennzeich­nung von Gentechnik zu sorgen. Auch bei Lebensmitteln von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden!

Produkte von Tieren, die Gen-Futter bekommen haben, müssen für den Verbraucher klar erkennbar sein. Erst dann haben die Konsumenten eine wirkliche Wahlfreiheit. Endgültiges Ziel muss es jedoch sein, genmanipuliertes Tierfutter generell zu verbieten.

Das Umweltinstitut München e.V. fordert:

  • Ein Verbot von genmanipuliertem Tierfutter

  • Bis zu einem Verbot: Die lückenlose Kennzeichnung von Fleisch, Wurst, Eiern, Milch und Milchprodukten von Tieren, die genmanipuliertes Futter bekommen haben
Infomaterial
1 / n

Verbraucher im Dunkeln
Gensoja in Fleisch und Milch - Kennzeichnung mit großen Lücken

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Kennzeichnung mit großen Lücken
Produkte aus Tierfütterung

© Natalia Merzlyakova / Fotolia.de

Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier von Tieren, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden, müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden. Diese bewusste Gesetzeslücke sichert der Gentechnikindustrie derzeit den jährlichen Import von rund 37 Millionen Tonnen zumeist genmanipulierter Sojabohnen oder von Sojaschrot in die EU. Über 80 Prozent davon landen im Futtertrog. Erst eine verpflichtende Kennzeichnung dieser tierischen Produkte würde den Kunden ermöglichen, solche GVO-Lebensmittel zu erkennen.

Mit der neuen Gesetzgebung ist Bienenhonig zum tierischen Lebensmittel erklärt worden und unterliegt somit nicht der Kennzeichnungspflicht. Schon heute lässt sich Gentechnik auch in deutschem Honig nachweisen. Dies stellt eine weitere Verunsicherung der Verbraucher dar.

Tierische Produkte können zwar freiwillig als gentechnikfrei gekennzeichnet werden, wenn die Tiere den größten Teil ihres Lebens kein Gen-Futter bekommen haben und auf transgene Zusatzstoffe verzichtet wird. Doch erst eine verpflichtende Kennzeichnung dieser tierischen Produkte würde den Kunden ermöglichen, genmanipulierte Lebensmittel zu erkennen – somit haben Verbraucher haben keine Wahlfreiheit. Eine Alternative bietet der Ökolandbau, denn hier dürfen keine gentechnisch manipulierten Organismen eingesetzt werden. Bio-Siegel garantieren neben der Gentechnikfreiheit auch eine artgerechte Tierhaltung.

Ebenfalls nicht gekennzeichnet werden Zusatzstoffe wie Aromen, Geschmacksverstärker, Vitamine und Enzyme, die „mithilfe“ transgener Mikroorganismen hergestellt wurden.

Auch in deutschen Ställen

Weil die Verbraucher die Agro-Gentechnik ablehnen, werden Gen-Pflanzen überwiegend als Tierfutter verwendet. Agro-Gentechnik ist daher vor allem eine Futtermitteltechnologie:

  • 80 Prozent aller Gen-Pflanzen (Raps, Soja und Mais) landen in den Mägen von Schweinen, Rindern oder Hühnern

  • Die EU importiert ca. 35 Millionen Tonnen Sojabohnen und Sojaschrot jährlich, meist aus Argentinien und Brasilien

  • Davon werden etwa 5 Millionen Tonnen Sojaprodukte an Tiere in Deutschland verfüttert

  • Allein für deutsche Nutztiere wird Soja auf einer Fläche von etwa 3 Millionen Hektar angebaut

  • 100 Prozent der argentinischen und 94 Prozent der brasilianischen Sojabohnen sind genmanipuliert

Die Agrarindustrie will Landwirten nach wie vor die Möglichkeit nehmen, Futtermittel ohne Gentechnik zu kaufen: Sie bietet diese entweder gar nicht oder nur zu überteuerten Preisen an. Mit der falschen Behauptung, es gäbe keine gentechnikfreie Ware mehr auf dem Weltmarkt, will die Gen-Lobby gezielt Ohnmacht bei Bauern und Verbrauchern erzeugen. Dabei könnte allein Brasilien schon heute den gesamten Bedarf Deutschlands an gentechnikfreier Soja decken.

Desaster Gen-Soja

In Südamerika hat der Soja-Anbau drastische soziale und ökologische Folgen. Regenwälder und andere wichtige Ökosysteme fallen den Monokulturen zum Opfer. Allein wegen der Bedeutung des Amazonas-Regenwaldes ist das eine Katastrophe für das Weltklima.

Auch die Folgen der mit Flugzeugen versprühten Ackergifte sind verheerend. Jährlich regnen mindestens 200 Millionen Liter des Pestizids Roundup allein auf Argentinien nieder. Viele Böden sind nahezu unfruchtbar geworden, Unkräuter werden durch die wiederholte Giftdusche resistent gegen das eingesetzte Pestizid. Auch neue Pflanzenkrankheiten entwickeln sich rasch. Weil Flugzeuge die Gifte flächendeckend und unpräzise ausbringen, werden auch Äcker von Kleinbauern getroffen und deren Ernte vernichtet. Immer häufiger treten auch gesundheitliche Schäden bei Menschen auf: Von Atemwegs- und Hauterkrankungen bis hin zu Krebs, Fehlgeburten und Fehlbildungen. Befürchtet werden auch Schädigungen des Immun- und Nervensystems sowie des Erbguts. Auch die sozialen Folgen sind dramatisch. Tausende Kleinbauern mussten bereits den Monokulturen der Soja-Barone weichen und wurden so in Hunger und Armut getrieben oder getötet.

Infomaterial
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Verbraucher im Dunkeln
Gensoja in Fleisch und Milch - Kennzeichnung mit großen Lücken

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