Facebook .
Twitter .
Menü
Home  trenner  Mitmach-Aktionen  trenner  Wer B sagt, muss auch C sagen
Logo: Wer B sagt, muss auch C sagen

Wer B sagt,
muss auch C
sagen!

Schon
27268
Teilnehmer

AKW Gundremmingen: Beide Blöcke 2017 abschalten!

27268 haben unterzeichnet. Helfen Sie mit, 30000 zu erreichen!
27268
30000

Die Blöcke B und C des AKW Gundremmingen sind die letzten am Netz befindlichen Siedewasserreaktoren in Deutschland. Sie gelten als besonders unsicher. 2017 soll Block B stillgelegt werden. Wir fordern: Wer B sagt, muss auch C sagen! Beide Blöcke müssen 2017 abgeschaltet werden.

Unterschreiben auch Sie unseren Aufruf an Bundesumweltministerin Hendricks und das bayerische Umweltministerium als zuständige Atomaufsichtsbehörde:

 

Aktionstext anzeigen/bearbeiten

Ihr Name und Ihr Wohnort werden automatisch ergänzt.

Eine gemeinsame Aktion mit:

Sie können auch eine Unterschriftenliste ausfüllen und an uns senden.

Download Unterschriftenliste

Anrede (bitte auswählen)
Land
* Pflichtangaben
Hinweise

AKW Gundremmingen: Risikoreaktoren abschalten!

Aktivistinnen des Umweltinstituts mit Protestschild: Risikoreaktoren abschalten!

Risikoreaktoren abschalten!

Das bayerische Atomkraftwerk (AKW) Gundremmingen ist mit seinen zwei Blöcken B und C das größte und unsicherste, das in Deutschland noch am Netz ist. Es handelt sich um die letzten Siedewasserreaktoren, alle anderen sind aufgrund ihres hohen Risikopotenzials nach Fukushima abgeschaltet worden.

Wer B sagt, muss auch C sagen!

Obwohl beide Reaktoren 1984 in Betrieb gingen, soll Block B gemäß Atomausstiegsplan Ende 2017 vom Netz gehen, Block C allerdings erst Ende 2021. Dem Betreiber RWE wurden schon Anfang der 2000er Jahre Reststrommengen aus dem vorzeitig abgeschalteten AKW Mülheim-Kärlich zugestanden, die überwiegend auf Block C in Gundremmingen übergingen und dessen Laufzeit dadurch verlängerten. Sicherheitstechnisch ist dies keinesfalls hinnehmbar, da beide Blöcke baugleich sind und dieselben Schwachstellen haben.

Schwerer Unfall mit Totalschaden schon 1977
Protestaktion vor dem AKW Gundremmingen zum 40. Jahrestag des Atomunfalls 1977

Protestaktion vor dem AKW Gundremmingen zum 40. Jahrestag des Atomunfalls 1977

Am 13. Januar 1977 ereignete sich in Gundremmingen bereits ein schwerer Unfall. Block A ging 1966 mit 250 MW Leistung als damals weltweit größtes Atomkraftwerk ans Netz. Durch einen extremen Kälteeinbruch kam es zehn Jahre später zu schweren Schäden an der Hochspannungsleitung, eine Schnellabschaltung des Reaktors wurde notwendig. Dabei kam es zu Kurzschlüssen. In der Folge führte eine Reihe von Pannen dazu, dass 200.000 Liter radioaktiver Dampf sowie fälschlicherweise eingespeistes Kühlwasser in das Reaktorgebäude strömten. Innerhalb von Minuten war das Gebäude drei Meter hoch geflutet. Radioaktives Wasser sowie Gase wurden Tage später "unter behördlicher Kontrolle" freigesetzt.

TÜV und Aufsichtsbehörde forderten daraufhin ein vollständig neues Sicherheitskonzept und bauliche Nachbesserungen. Doch der Betreiber scheute die damit verbundenen hohen Kosten. Der Reaktor ging nie wieder in Betrieb – ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Neues Gutachten bestätigt: Gundremmingen muss sofort vom Netz

Ein Anfang März 2017 veröffentlichtes Gutachten, das von Bündnis 90/Die Grünen in Auftrag gegeben wurde, kommt zu dem Schluss, dass Gundremmingen gegen die gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen für deutsche Atomkraftwerke verstößt. Der Autor Manfred Mertins, ehemals hochrangiger Sachverständiger der Gesellschaft für Strahlenschutz (GRS), stellt fest, dass das Not- und Nachkühlsystem nicht erdbebensicher ausgelegt wurde und daher im Erdbebenfall die Gefahr einer Kernschmelze groß ist. Dies gilt natürlich auch für ähnliche Szenarien mit Erschütterungen, wie z.B. Explosionen, Flugzeugabstürze oder Terrorangriffe. Auch ein nachträglich eingebautes „Zusätzliches Nachwärmeabfuhr-System“ (ZUNA) kann den grundlegenden Mangel nicht ausgleichen.

Ein 2016 erschienenes Gutachten, vom Bundesumweltministerium (BMUB) als oberste Atomaufsicht beauftragt, stellte diese Sicherheitsmängel ebenfalls fest. Es kam aber zu dem Schluss, dass das nachgerüstete ZUNA-System als gleichwertiges Sicherheitssystem eingestuft werden könnte. Das nun vorgelegte Gutachten sowie eine ergänzende Stellungnahme von Lothar Hahn, ehemaligem Mitglied der Reaktor-Sicherheitskommission, widerlegen dies.

Bereits 2013 wiesen der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz im Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg, und Dieter Majer, ehemaliger Chef der Bundesatomaufsicht, in einem Gutachten auf gravierende Sicherheitsmängel in den noch laufenden Blöcken B und C des AKW Gundremmingen hin: Neben fehlerhaften Schweißnähten bemängelten sie auch das Not- und Nachkühlsystem, das nicht den geltenden Sicherheitsvorschriften entspreche. Die Experten empfahlen schon damals, das AKW Gundremmingen unverzüglich abzuschalten.

Die Ergebnisse des neuen Gutachtens sind eine klare Handlungsanweisung an das Bundesumweltministerium als oberste Atomaufsicht: Aufgrund des Verstoßes gegen die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen muss es dem AKW Gundremmingen die Genehmigung entziehen.

Beide Blöcke abschalten! Jetzt!
Unsere Energiereferentin Franziska Buch bei der Aktion vor dem AKW Gundremmingen

Unsere Energiereferentin Franziska Buch bei der Aktion vor dem AKW Gundremmingen

Mit unserer Aktion setzen wir uns dafür ein, dass Gundremmingen in diesem Jahr komplett stillgelegt wird. Dadurch vermindert sich nicht nur das Risiko eines GAUs, sondern es verhindert auch die weitere Produktion von Unmengen Atommüll, für den es in absehbarer Zeit kein „Endlager“ geben wird. In einem Stromexportland wie Deutschland sind die beiden Meiler leicht verzichtbar.

Machen Sie mit und helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, damit beide Risikomeiler noch in diesem Jahr abgeschaltet werden!

Unterstützen Sie uns!
Infomaterial
1 / n

Strahlende Zukunft?
Schrottmeiler, Neubauprojekte und Subventionen: Ein Überblick über die Atomkraft in Europa

Download (PDF, 356 kB)

Flyer bestellen

AKW - Kein Klimaretter
Ein Festhalten an der Atomkraft beschleunigt die Klimakatastrophe nur, anstatt sie aufzuhalten.

Download (PDF, 297 kB)

Flyer bestellen

Hand in Hand -
Die zivile Atomstromproduktion liefert wichtige Elemente für den Waffenbau.

Download (PDF, 314 kB)

Flyer bestellen

In Wahrheit ist alles gelogen.
Die Lügen der Atomlobby -
Lügen und Tatsachen auf einen Blick!

Download (PDF, 162 kB)

Flyer bestellen

Krebs durch AKW
Das Krebs- und Leukämierisiko nimmt mit der Nähe zu Atomkraftwerken signifikant zu.

Download (PDF, 329 kB)

Flyer bestellen

Giftige Geschäfte fürs AKW
Wer die Atomkraft als „saubere Energieerzeugung“ anpreist, blendet den Pfad von Uranabbau bis hin zur Endlagerung des Atommülls aus.

Download (PDF, 289 kB)

Flyer bestellen

Der atomare Müllberg
Nirgendwo auf der Welt gibt es ein betriebsbereites Endlager für hochradioaktive Abfälle.

Download (PDF, 339 kB)

Flyer bestellen

Aktionsvideo anschauen und teilen:

Bitte helfen Sie uns noch mehr Menschen für die Kampagne zu gewinnen: Sehen Sie sich jetzt unser Aktionsvideo an und teilen Sie es über die sozialen Medien mit Freunden und Bekannten.

...
...