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AKW Gundremmingen: Beide Blöcke 2017 abschalten!

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Die Blöcke B und C des AKW Gundremmingen sind die letzten am Netz befindlichen Siedewasserreaktoren in Deutschland. Sie gelten als besonders unsicher. 2017 soll Block B stillgelegt werden. Wir fordern: Wer B sagt, muss auch C sagen! Beide Blöcke müssen 2017 abgeschaltet werden.

Unterschreiben auch Sie unseren Aufruf an Bundesumweltministerin Hendricks und das bayerische Umweltministerium als zuständige Atomaufsichtsbehörde:

 

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AKW Gundremmingen: Risikoreaktoren abschalten!

Aktivistinnen des Umweltinstituts mit Protestschild: Risikoreaktoren abschalten!

Risikoreaktoren abschalten!

Das bayerische Atomkraftwerk (AKW) Gundremmingen ist mit seinen zwei Blöcken B und C das größte und unsicherste, das in Deutschland noch am Netz ist. Es handelt sich um die letzten Siedewasserreaktoren, alle anderen sind aufgrund ihres hohen Risikopotenzials nach Fukushima abgeschaltet worden.

Wer B sagt, muss auch C sagen!

Obwohl beide Reaktoren 1984 in Betrieb gingen, soll Block B gemäß Atomausstiegsplan Ende 2017 vom Netz gehen, Block C allerdings erst Ende 2021. Dem Betreiber RWE wurden schon Anfang der 2000er Jahre Reststrommengen aus dem vorzeitig abgeschalteten AKW Mülheim-Kärlich zugestanden, die überwiegend auf Block C in Gundremmingen übergingen und dessen Laufzeit dadurch verlängerten. Sicherheitstechnisch ist dies keinesfalls hinnehmbar, da beide Blöcke baugleich sind und dieselben Schwachstellen haben.

Schwerer Unfall mit Totalschaden schon 1977
Protestaktion vor dem AKW Gundremmingen zum 40. Jahrestag des Atomunfalls 1977

Protestaktion vor dem AKW Gundremmingen zum 40. Jahrestag des Atomunfalls 1977

Am 13. Januar 1977 ereignete sich in Gundremmingen bereits ein schwerer Unfall. Block A ging 1966 mit 250 MW Leistung als damals weltweit größtes Atomkraftwerk ans Netz. Durch einen extremen Kälteeinbruch kam es zehn Jahre später zu schweren Schäden an der Hochspannungsleitung, eine Schnellabschaltung des Reaktors wurde notwendig. Dabei kam es zu Kurzschlüssen. In der Folge führte eine Reihe von Pannen dazu, dass 200.000 Liter radioaktiver Dampf sowie fälschlicherweise eingespeistes Kühlwasser in das Reaktorgebäude strömten. Innerhalb von Minuten war das Gebäude drei Meter hoch geflutet. Radioaktives Wasser sowie Gase wurden Tage später "unter behördlicher Kontrolle" freigesetzt.

TÜV und Aufsichtsbehörde forderten daraufhin ein vollständig neues Sicherheitskonzept und bauliche Nachbesserungen. Doch der Betreiber scheute die damit verbundenen hohen Kosten. Der Reaktor ging nie wieder in Betrieb – ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Gutachten deckt Mängel auf

2013 wiesen der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz im Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg, und Dieter Majer, ehemaliger Chef der Bundesatomaufsicht, in einem Gutachten auf gravierende Sicherheitsmängel in den noch laufenden Blöcken B und C des AKW Gundremmingen hin. So habe der Reaktordruckbehälter fehlerhafte Schweißnähte und entspreche nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik. Es sei unklar, ob bei einem Störfall die Kühlung ausreichend gesichert sei. Auch die Not- und Nachkühlsysteme entsprächen nicht den geltenden Sicherheitsanforderungen, ihre Wirksamkeit sei zweifelhaft. Die Experten empfehlen, das AKW Gundremmingen unverzüglich abzuschalten.

Beide Blöcke abschalten! Jetzt!
Unsere Energiereferentin Franziska Buch bei der Aktion vor dem AKW Gundremmingen

Unsere Energiereferentin Franziska Buch bei der Aktion vor dem AKW Gundremmingen

Mit unserer Aktion setzen wir uns dafür ein, dass Gundremmingen in diesem Jahr komplett stillgelegt wird. Dadurch vermindert sich nicht nur das Risiko eines GAUs, sondern es verhindert auch die weitere Produktion von Unmengen Atommüll, für den es in absehbarer Zeit kein „Endlager“ geben wird. In einem Stromexportland wie Deutschland sind die beiden Meiler leicht verzichtbar.

Machen Sie mit und helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, damit beide Risikomeiler noch in diesem Jahr abgeschaltet werden!

Unterstützen Sie uns!
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